Wissen · Einordnung
Was kostet Instagram- und Facebook-Werbung 2026? Preise, Gebühren und Rechner
Von Linus Neumann, Newman Strategy · veröffentlicht am · Lesezeit 20 Minuten
Werbung auf Instagram und Facebook hat keinen Festpreis: Meta vergibt jede Einblendung in einer Auktion und rechnet normalerweise nach Einblendungen ab. In Deutschland kosteten 1.000 Einblendungen zwischen Juli 2025 und Juli 2026 im Mittel 14,80 Euro, ein Klick 0,91 Euro (Superads). Für Anzeigen in Österreich kommen seit 1. Juli 2026 5 Prozent Standortgebühr hinzu (Meta-Hilfebereich). Was daraus je Anfrage und je Auftrag wird, zeigt der Rechner für Ihr Budget.
Das Wichtigste
- Einen Festpreis für Instagram-Werbung gibt es nicht. Meta vergibt jede Einblendung in einer Auktion und rechnet normalerweise nach Einblendungen ab, als Preis je 1.000 Einblendungen, bei manchen Zielen auf Wunsch je Link-Klick (Meta-Hilfebereich: Abrechnung).
- In Deutschland kosteten 1.000 Einblendungen zwischen Juli 2025 und Juli 2026 im Mittel 14,80 Euro, ein Klick 0,91 Euro (Superads, Mittel der Monatsmediane).
- Die Monate schwanken stark: von 9,81 Euro im Februar 2026 bis 32,28 Euro im Juli 2026 je 1.000 Einblendungen (Superads).
- Seit 1. Juli 2026 schlägt Meta auf Anzeigen, die in Österreich eingeblendet werden, 5 Prozent Standortgebühr auf. Deutschland steht nicht auf der Liste (Meta-Hilfebereich: Standortgebühren; Beginn laut Reuters).
- Auf seiner Hilfeseite zu Mindestbudgets nennt Meta keinen festen Betrag. Für das Ende der Lernphase braucht eine Anzeigengruppe normalerweise etwa 50 Ergebnisse je Woche (Meta-Hilfebereich: Lernphase).
- Im Ausgangsfall des Rechners, einer Modellrechnung mit offen genannten Annahmen, kostet eine Anfrage rund 21 Euro und ein Auftrag rund 366 Euro, bei 1.500 Euro Werbebudget im Monat.
Wie Meta Instagram- und Facebook-Werbung abrechnet
Einen festen Preis je Einblendung gibt es bei Meta nicht. Jedes Mal, wenn einer Person eine Anzeige gezeigt werden kann, findet eine Auktion statt. Es gewinnt die Anzeige mit dem höchsten Gesamtwert aus drei Teilen: dem Gebot, der geschätzten Handlungsrate, also der Wahrscheinlichkeit, dass die Person die gewünschte Handlung ausführt, und der Anzeigenqualität. Eine Anzeige, die für eine Person relevanter ist, kann deshalb eine Anzeige mit höherem Gebot schlagen (Meta-Hilfebereich: Anzeigenauktionen).
- Abrechnung je 1.000 Einblendungen (CPM): der Normalfall. Meta rechnet nach Einblendungen ab, sofern bei der Erstellung der Anzeige nichts anderes festgelegt ist (Meta-Hilfebereich: Abrechnung).
- Abrechnung je Link-Klick (CPC): bei manchen Optimierungszielen wählbar. Erhält die Anzeige dann keinen Klick, berechnet Meta nichts (Meta-Hilfebereich: Anzeigen ohne Impressionen oder Klicks). Ein neues Werbekonto muss zuerst mindestens 10 US-Dollar für Einblendungen ausgeben, bevor es für etwas anderes belastet werden kann (Meta-Hilfebereich: Art der Abrechnung).
- Tagesbudget: Meta darf an einzelnen Tagen bis zu 75 Prozent mehr ausgeben, in der Kalenderwoche von Sonntag bis Samstag aber höchstens das Siebenfache des Tagesbudgets. Mit aktiviertem Teilen des Anzeigengruppenbudgets sind es bis zu 110 Prozent mehr an einem Tag (Meta-Hilfebereich: Tagesbudgets). Bei 50 Euro am Tag sind das ohne Teilen bis zu 87,50 Euro an einem Tag und höchstens 350 Euro in der Woche.
- Zahlung: Bei PayPal und den meisten Kredit- und Debitkarten stellt Meta die Kosten in Rechnung, sobald das Zahlungslimit erreicht ist, und die übrigen Kosten zum monatlichen Abrechnungsdatum. Liegen die Kosten zum Abrechnungsdatum unter 1 US-Dollar, berechnet Meta nichts (Meta-Hilfebereich: Wann Meta Werbeanzeigen in Rechnung stellt).
Was ein Klick oder eine Anfrage kostet, ergibt sich rechnerisch aus drei Größen: dem Preis je 1.000 Einblendungen, der Klickrate und dem Anteil der Klicks, die zur Anfrage werden. Mit genau diesen drei Größen rechnet der Rechner weiter unten.
Was Instagram-Werbung kostet: Preise je 1.000 Einblendungen und je Klick
Bei der Recherche für diesen Beitrag haben wir für Deutschland nur eine öffentliche Quelle gefunden, die Monatswerte und ihre Datengrundlage nennt: Superads, ein Analysewerkzeug für Facebook-Werbung. Grundlage sind nach Angaben des Anbieters mehr als 3 Milliarden US-Dollar Werbeausgaben aus tausenden Werbekonten, die Superads nutzen. Ausgewiesen ist je Monat der Median über die Kampagnen, über alle Branchen (Superads: CPM Deutschland). Die Seite für Österreich zeigte beim Abruf am 6. Oktober 2026 keine Werte (Superads: CPM Österreich).
| Kennzahl | Mittel der 13 Monate | Niedrigster Monat | Höchster Monat |
|---|---|---|---|
| Kosten je 1.000 Einblendungen (CPM) | 14,80 € | 9,81 € (Februar 2026) | 32,28 € (Juli 2026) |
| Kosten je Klick (CPC) | 0,91 € | 0,76 € (Februar 2026) | 1,33 € (November 2025) |
| Klickrate (CTR) | 1,68 % | 1,23 % (Mai 2026) | 3,30 % (Juli 2026) |
Quelle: Superads, Analysetexte der Seiten CPM, CPC und CTR für Deutschland, alle Branchen, abgerufen am 6. Oktober 2026. Der Kopf der Seiten nannte an diesem Tag den Zeitraum Oktober 2025 bis September 2026, der Analysetext, aus dem die Werte stammen, Juli 2025 bis Juli 2026.
So lesen sich die Werte. Für 1.000 Euro Werbebudget zeigt Meta eine Anzeige bei 14,80 Euro je 1.000 Einblendungen rechnerisch rund 67.600 Mal. Bei 1,68 Prozent Klickrate entstehen daraus rund 1.135 Klicks, also rund 0,88 Euro je Klick. Das liegt nah an den 0,91 Euro, die Superads direkt ausweist.
Die Grenzen der Zahlen. Superads nennt die Werte „Facebook Ads“ und führt die Platzierung, etwa Instagram, als einen Faktor der Kosten an. Ob und mit welchem Anteil Einblendungen auf Instagram enthalten sind und welche Werbeziele die Konten verfolgten, geht aus der Veröffentlichung nicht hervor. Ebenso offen bleibt, ob als Klick nur der Klick auf den Link zählt oder jeder Klick auf die Anzeige: Superads beschreibt die Klickrate nur als Anteil der Einblendungen mit einem Klick auf die Anzeige (Superads: CTR Deutschland). Weil die Daten von Konten stammen, die Superads nutzen, sind sie keine Zufallsstichprobe des ganzen Markts. Für das eigene Konto sind sie nach unserer Einschätzung eine Größenordnung, kein Richtwert.
Zum Vergleich: Werte aus den USA
LocaliQ veröffentlicht gemeinsam mit WordStream Mittelwerte für 20 Branchen, getrennt nach Kampagnen auf Klicks (Traffic) und Kampagnen auf Kontaktanfragen (Leads). Die Kampagnen auf Anfragen nutzen laut LocaliQ Facebook Lead Ads, also ein Formular direkt in der App (LocaliQ: Facebook Advertising Benchmarks for 2026). Grundlage sind nach WordStream 1.377 Kampagnen auf Klicks und 452 Kampagnen auf Anfragen von Werbetreibenden in den USA, die zwischen 1. April 2025 und 30. Juni 2026 liefen; als Mittelwert ist jeweils der Median angegeben (WordStream: Facebook Ads Benchmarks 2026). Die Werte sind in US-Dollar und als Werte aus dem US-Markt zu lesen, nicht als Preise für Deutschland oder Österreich.
| Kennzahl | Kampagne auf Klicks | Kampagne auf Anfragen |
|---|---|---|
| Klickrate | 1,93 % | 2,70 % |
| Kosten je Klick | 0,60 $ | 1,80 $ |
| Klicks, die zur Anfrage werden | 8,54 % (je Branche 4,15 bis 15,87 %) | |
| Kosten je Anfrage | 27,39 $ (je Branche 12,30 bis 61,56 $) |
Quelle: LocaliQ, 23. September 2026, abgerufen am 6. Oktober 2026; Methode nach WordStream, Stand 14. September 2026. Für Kampagnen auf Klicks weist LocaliQ keine Werte zu Anfragen aus.
In Euro nennt Ripe Leads unter Berufung auf die Krauss GmbH (Mai 2025) für Meta Ads 20 bis 40 Euro je Lead (Ripe Leads: Was kostet ein Lead?). Ein Land und die Datengrundlage nennt die Tabelle dort nicht.
Facebook-Werbung: Kosten im Vergleich zu Instagram
Instagram und Facebook haben keine getrennten Preislisten. Beide Plattformen werden über den Werbeanzeigenmanager gebucht. Je nach Werbeziel kann eine Anzeige auf Facebook, Instagram, WhatsApp und Threads, im Messenger und im Meta Audience Network erscheinen; für Anzeigen auf Instagram genügt die Facebook-Seite des Unternehmens, ein eigenes Instagram-Konto ist nicht nötig. Wo eine Anzeige erscheint, legt die Platzierung fest. Meta empfiehlt die Einstellung Advantage+-Platzierungen, mit der das Auslieferungssystem das Budget nach Metas Angaben möglichst gewinnbringend einsetzt. Einzelne Plattformen und Platzierungen lassen sich manuell ausschließen (Meta-Hilfebereich: Anzeigenplatzierungen). Die Anzeigenauktion gilt für Facebook und die übrigen Meta-Technologien gleichermaßen (Meta-Hilfebereich: Anzeigenauktionen).
Eine belastbare Gegenüberstellung der Preise fehlt. Getrennte Preisspannen für Instagram und Facebook mit offengelegter Datengrundlage haben wir bei der Recherche für diesen Beitrag nicht gefunden. Sie stehen deshalb nicht hier. Für das eigene Konto lässt sich der Unterschied messen: Im Werbeanzeigenmanager lassen sich die Ergebnisse über „Aufschlüsselung“ und „Nach Auslieferung“ nach Plattform und nach Platzierung aufteilen (Meta-Hilfebereich: Aufschlüsselungen). Aussagekräftig ist dabei nach unserer Einschätzung der Preis je Anfrage auf der jeweiligen Plattform, nicht der Preis je Einblendung.
Mindestbudget: Was Instagram-Werbung pro Tag und Monat kostet
Auf seiner Hilfeseite zu Mindestbudgets nennt Meta keinen festen Betrag. Die Seite rechnet in US-Dollar und sagt, dass die Mindestbudgets je nach Land und Ziel variieren. Erfüllt das Budget die Mindestanforderungen nicht, weist der Werbeanzeigenmanager darauf hin. Für das Minimum berücksichtigt Meta Unternehmensbranche, Budgetart, Buchungsart, Gebotsstrategie, Optimierungen, Währung und Anzeigenterminierung (Meta-Hilfebereich: Mindestbudgets). Für die Planung sind drei Hinweise von Meta wichtiger als das technische Minimum:
- Kostenziel je Ergebnis: Wer die Gebotsstrategie „Kostenziel pro Ergebnis“ nutzt, sollte ein Tagesbudget von mindestens dem Fünffachen des Kostenziels ansetzen (Meta-Hilfebereich: Mindestbudgets). Bei 20 Euro Zielpreis je Anfrage sind das rechnerisch mindestens 100 Euro am Tag.
- Lernphase: Eine Anzeigengruppe verlässt die Lernphase normalerweise nach etwa 50 Ergebnissen in der Woche nach der letzten wesentlichen Änderung. Während der Lernphase ist sie normalerweise weniger stabil und hat höhere Kosten je Ergebnis (Meta-Hilfebereich: Lernphase). Ist das Ergebnis die Anfrage, braucht das bei rund 21 Euro je Anfrage rechnerisch rund 1.060 Euro je Woche oder rund 4.600 Euro im Monat.
- Leichter erreichbares Ereignis: Wer das Budget nicht erhöhen möchte, kann laut Meta auf ein leichter erreichbares und günstigeres Ereignis optimieren. Als Beispiel nennt Meta, dass Käufe ein höheres Budget brauchen können als Aufrufe der Zielseite (Meta-Hilfebereich: Mindestbudgets).
Was ein kleines Budget leistet. Mit 300 Euro im Monat, also rund 10 Euro am Tag, entstehen im Ausgangsfall des Rechners rund 14 Anfragen, gut drei je Woche. Die Anzeigen laufen, die etwa 50 Ergebnisse je Woche für das Ende der Lernphase erreicht die Anzeigengruppe so aber nicht. Für einen Vergleich zweier Motive reichen so wenige Anfragen nach unserer Einschätzung selten aus. Ein Budget von 1.500 Euro im Monat entspricht rechnerisch rund 50 Euro am Tag.
Gebühren in Österreich und Deutschland
Standortgebühr: 5 Prozent für Anzeigen in Österreich
Meta schlägt eine Standortgebühr auf Anzeigen auf, die in bestimmten Ländern ausgeliefert werden. Sie deckt nach Meta die dort anfallenden Digitalsteuern und andere standortabhängige Gebühren. Bislang hat Meta diese Kosten nach eigener Angabe selbst übernommen (Meta-Hilfebereich: Standortgebühren). Die Hilfeseite nennt kein Startdatum; laut Reuters gilt die Gebühr seit 1. Juli 2026 (Reuters, 10. März 2026).
| Land der Auslieferung | Gebühr auf die Werbekosten |
|---|---|
| Österreich | 5 % |
| Türkei | 5 % |
| Frankreich, Italien, Spanien | je 3 % |
| Vereinigtes Königreich | 2 % |
| Deutschland, Schweiz | nicht auf der Liste |
Quelle: Meta-Hilfebereich: Infos zu Standortgebühren, abgerufen am 6. Oktober 2026. Meta weist darauf hin, dass sich die Liste mit der Zeit ändern kann.
- Entscheidend ist der Ort der Einblendung, nicht der Sitz des Unternehmens: Die Gebühr richtet sich nach dem Standort der Zielgruppe und dem Ort, an dem die Anzeigen ausgeliefert werden. Ein Betrieb aus München, der in Österreich wirbt, zahlt die Gebühr für die Einblendungen in Österreich. Ein Betrieb aus Österreich, der nur in Deutschland wirbt, zahlt sie nicht.
- Die Gebühr kommt auf das Budget obendrauf. Budget und Ausgabenlimit decken sie nicht ab, sie wird nach der Auslieferung hinzugefügt. Meta rechnet vor: 100 US-Dollar Auslieferung in Italien ergeben mit 3 Prozent Gebühr 103 US-Dollar. Bei 1.000 Euro Auslieferung in Österreich sind es entsprechend 1.050 Euro netto.
- Sie fehlt in den Berichten. Die Gebühr steht als eigene Position auf der Rechnung und unter „Abrechnung und Zahlungen“, nicht in den Kennzahlen der Berichte im Werbeanzeigenmanager. Wer dort die Kosten je Anfrage abliest, muss für Einblendungen in Österreich 5 Prozent hinzurechnen.
Quelle der Punkte: Meta-Hilfebereich: Infos zu Standortgebühren; Rechenbeispiele für 1.000 Euro von Newman Strategy.
Hintergrund. Österreich erhebt nach dem Digitalsteuergesetz 2020 eine Digitalsteuer von 5 Prozent auf Onlinewerbeleistungen, die im Inland erbracht werden (§ 1 Abs. 1 und § 3 Abs. 2). Sie trifft Onlinewerbeleister, die in einem Wirtschaftsjahr mindestens 750 Millionen Euro Umsatz weltweit und mindestens 25 Millionen Euro Umsatz aus Onlinewerbeleistungen im Inland erzielen (§ 2 Abs. 1 Z 2). Steuerschuldner ist der Onlinewerbeleister, nicht das werbende Unternehmen (§ 4 Abs. 1; Digitalsteuergesetz 2020 im RIS). Über die Standortgebühr, die nach Meta Digitalsteuern deckt, tragen nun die werbenden Unternehmen diese Kosten.
Rechner: Instagram-Werbung Kosten berechnen
Der Rechner übersetzt ein Monatsbudget in Einblendungen, Klicks, Anfragen und Aufträge. Jede Branche ist anders, vor allem bei zwei Werten: wie viele Menschen nach dem Klick auf die Anzeige eine Anfrage schicken, und wie viele Anfragen zum Auftrag werden. Von 100 Klicks werden in den USA je nach Branche zwischen 4 und 16 zu einer Anfrage, im Mittel (Median) rund 9 (LocaliQ: 4,15 bis 15,87 Prozent, Median 8,54 Prozent). Wie viele Anfragen zum Auftrag werden, hängt von Angebot und Vertrieb ab. Setzen Sie deshalb, wo vorhanden, Ihre eigenen Werte ein. Voreingestellt sind die Mittelwerte von Superads für Deutschland und zwei Annahmen von Newman Strategy für Anfragen und Aufträge. Herkunft und Begründung jeder Voreinstellung stehen unter Annahmen. Die neun Fälle ändern jeweils einzelne Werte, etwa auf den günstigsten oder teuersten Monat bei Superads.
Szenario
Budget und Land
Preise und Anteile
| Kennzahl | Wert |
|---|
Welcher Anteil Ihres Budgets gehört zu Meta? Der Allokationsvorschlag von Newman Strategy verteilt ein Werbebudget auf Google, Meta und LinkedIn und nennt, woran sich nach 90 Tagen ablesen lässt, ob die Verteilung trägt. Zum Allokationsvorschlag
Unverbindliche Modellrechnung. Die Voreinstellungen sind veröffentlichte Werte und offen genannte Annahmen, keine Zusagen. Tatsächliche Preise und Anteile weichen je Branche, Zielgruppe, Werbemittel und Monat ab. Einzelheiten unter Hinweis zur Rechnung.
Neun Fälle durchgerechnet
Je Fall ändern sich nur die genannten Werte, alle übrigen bleiben wie im Ausgangsfall. Beträge netto, in Österreich mit Standortgebühr.
| Fall | je Klick | je Anfrage | je Auftrag | Anfragen je Woche |
|---|---|---|---|---|
| Ausgangsfall Deutschland | 0,88 € | 21,23 € | 366 € | 16,3 |
| Auslieferung in Österreich Anteil Österreich 100 % | 0,93 € | 22,29 € | 384 € | 16,3 |
| Günstigster Monat (Februar 2026) je 1.000 Einblendungen 9,81 € | 0,58 € | 14,07 € | 243 € | 24,6 |
| Vorweihnachtszeit (November 2025) je 1.000 Einblendungen 23,74 €; Klickrate 1,91 % | 1,24 € | 29,95 € | 516 € | 11,6 |
| Teuerster Monat (Juli 2026) je 1.000 Einblendungen 32,28 €; Klickrate 3,30 % | 0,98 € | 23,57 € | 406 € | 14,7 |
| Schwächste Klickrate (Mai 2026) Klickrate 1,23 % | 1,20 € | 28,99 € | 500 € | 11,9 |
| Bessere Umwandlung in Anfragen Klicks zu Anfragen 8,54 % | 0,88 € | 10,32 € | 178 € | 33,6 |
| Kleines Budget, 300 € im Monat Budget 300 € | 0,88 € | 21,23 € | 366 € | 3,3 |
| Großes Budget, 5.000 € im Monat Budget 5.000 € | 0,88 € | 21,23 € | 366 € | 54,4 |
Quelle der geänderten Werte: Monatswerte von Superads für Deutschland (CPM Februar 2026 9,81 Euro, November 2025 23,74 Euro, Juli 2026 32,28 Euro; Klickrate November 2025 1,91 Prozent, Mai 2026 1,23 Prozent, Juli 2026 3,30 Prozent), Median 8,54 Prozent von LocaliQ, Standortgebühr 5 Prozent laut Meta-Hilfebereich. Budgets von 300 und 5.000 Euro sind Beispielwerte.
Je nach Fall kostet eine Anfrage zwischen 10,32 und 29,95 Euro. Weil der Rechner mit festen Preisen und Anteilen rechnet, verändert das Budget allein den Preis je Anfrage nicht, wohl aber die Zahl der Anfragen je Woche und damit die Frage, ob die Lernphase endet.
Was die Kosten treibt
- Zielgruppe und Wettbewerb. Bei jeder Gelegenheit zur Auslieferung treten die Anzeigen gegeneinander an, zu deren Zielgruppe die Person gehört (Meta-Hilfebereich: Anzeigenauktionen). Superads nennt den Wettbewerb in Branche und Zielgruppe als ersten Faktor der Kosten (Superads).
- Saison. Im November 2025 stieg der Preis je 1.000 Einblendungen in Deutschland gegenüber Oktober um rund 90 Prozent auf 23,74 Euro, im Dezember fiel er um rund 48 Prozent. Im Juli 2026 lag er mit 32,28 Euro rund 122 Prozent über dem Juni (Superads). Ein einzelner Monat sagt deshalb wenig; vergleichen sollten Sie nach unserer Einschätzung gleiche Monate.
- Werbemittel. Geschätzte Handlungsrate und Anzeigenqualität bestimmen den Gesamtwert in der Auktion mit. Die Anzeigenqualität misst Meta unter anderem am Feedback der Personen und an qualitätsmindernden Merkmalen wie dem Zurückhalten von Informationen, reißerischer Sprache und dem Erbetteln von Interaktionen (Meta-Hilfebereich: Anzeigenauktionen).
- Ziel und Optimierung. Manche Optimierungsereignisse sind schwerer zu erreichen und brauchen nach Meta mehr Budget, etwa Käufe im Vergleich zu Aufrufen einer Zielseite (Meta-Hilfebereich: Mindestbudgets).
- Häufige Änderungen. Änderungen, die sich erheblich auf die Performance auswirken, und häufige Budgetänderungen können eine Anzeigengruppe zurück in die Lernphase bringen. Während der Lernphase sind die Kosten je Ergebnis nach Meta normalerweise höher (Meta-Hilfebereich: Lernphase).
- Land. In Österreich kommen 5 Prozent Standortgebühr hinzu (Meta-Hilfebereich: Standortgebühren).
Was lange läuft, sieht ähnlich aus. Für eine eigene Auswertung haben wir Anzeigen aus der Meta-Werbebibliothek im DACH-Raum abgerufen. Darin stehen 11.474 Anzeigen von 729 Werbetreibenden, deren Text Werbung auf Facebook, Instagram oder Meta nennt, also Agenturen, Freelancer, Berater und Kurse, die Meta-Werbung anbieten oder erklären. Die Hälfte ihrer Motive lief höchstens 10 Tage, 31,1 Prozent erreichten 30 Tage (Stand 9. September 2026). In einer Sichtung von 45 Motiven aus Marketing, bezahlter Werbung, SEO, GEO und Webentwicklung, die mindestens 90 Tage liefen und mindestens 10.000 Personen erreichten, waren 33 Videos, 34 zeigten eine Person, 14 davon sprechend in die Kamera. Lange Laufzeit heißt: Der Werbetreibende hat weiter bezahlt und Meta hat weiter ausgeliefert. Ein Beleg für niedrige Kosten je Anfrage ist sie nach unserer Einschätzung nicht. Methode und weitere Befunde stehen auf der Seite Meta Ads Agentur für Facebook und Instagram.
Kosten je Anfrage statt Kosten je Klick
Laut LocaliQ optimiert Facebook jede Kampagne auf das gewählte Werbeziel. Ein Klick kostet dort in Kampagnen auf Klicks im Median 0,60 US-Dollar, in Kampagnen auf Anfragen 1,80 US-Dollar (USA). Kampagnen auf Klicks führen nach LocaliQ oft zu höheren Kosten je Anfrage, deshalb weist LocaliQ für sie keine Kosten je Anfrage aus (LocaliQ). Der teurere Klick kann also die günstigere Anfrage bringen.
Für die Entscheidung zählt die Kette bis zum Auftrag:
- Kosten je Anfrage = Kosten je Klick geteilt durch den Anteil der Klicks, die zur Anfrage werden. Im Ausgangsfall des Rechners 0,88 Euro geteilt durch 4,15 Prozent, also rund 21 Euro.
- Kosten je Auftrag = Kosten je Anfrage geteilt durch den Anteil der Anfragen, die zum Auftrag werden. Bei 5,8 Prozent rund 366 Euro.
- Brauchbare Anfragen: In einem Test von Jon Loomer aus dem Jahr 2024 mit über 600 Leads waren 29,1 Prozent der Anfragen über das Formular in der App brauchbar und 29,0 Prozent über das Formular auf der Website (zitiert nach Advertace). Was das für den Preis je brauchbarem Kontakt heißt, rechnet der Beitrag Meta Lead Ads vor.
Ob sich ein Preis je Auftrag rechnet, hängt vom Deckungsbeitrag ab, den ein Auftrag bringt. Den Vergleich mit gekauften Kontakten rechnet der Beitrag Leads kaufen. Wie eine einzelne Branche Facebook und Instagram tatsächlich nutzt, zeigt unsere Auswertung von 51.407 Anzeigen von 1.102 Immobilienfirmen.
Social-Media-Werbung: Kosten über das Werbebudget hinaus
Das Werbebudget ist nur ein Teil der Kosten. Dazu kommen die Werbemittel, also Videos, Bilder und Texte, und die Arbeit für Aufbau, Messung und Steuerung, intern oder durch einen Dienstleister. Für Social-Media-Werbung auf anderen Plattformen gilt dasselbe Prinzip: LinkedIn und TikTok vergeben Anzeigen in eigenen Auktionen nach Gebot und Relevanz (LinkedIn-Hilfe: Auktion, TikTok-Hilfe: Gebotsstrategien). Die Werte in diesem Beitrag gelten nur für Meta.
Agentur oder selbst?
Selbst geschaltet kostet Werbung auf Instagram und Facebook das Budget und die eigene Zeit für Werbeanzeigenmanager, Pixel, Conversions-API und Auswertung. Mit einer Agentur oder einem Freelancer kommen die Kosten der Betreuung hinzu. Ob sich das rechnet, zeigt sich nach unserer Einschätzung an den Kosten je Neukunde, nicht an der Reichweite. Drei Fragen helfen bei der Wahl: Wer stellt die Kampagnen tatsächlich ein? Woran wird der Erfolg gemessen? Und wem gehören Werbekonto, Pixel und Daten?
Wie Newman Strategy Werbung auf Facebook und Instagram plant und nach Kosten je Neukunde steuert, beschreibt die Seite Meta Ads Agentur. Der Einstieg ist der Allokationsvorschlag: Sie nennen Angebot, Zielgruppe, Region und Budget. Einen Zugriff auf Ihr Werbekonto braucht es dafür nicht. In der Regel innerhalb von fünf Werktagen erhalten Sie einen schriftlichen Vorschlag, welcher Anteil des Budgets zu Meta gehört und welcher zu Google oder LinkedIn. Der Vorschlag ist unverbindlich. Allokationsvorschlag
Die Annahmen im Rechner
| Wert | Voreinstellung | Herkunft |
|---|---|---|
| Werbebudget im Monat | 1.500 € | Beispielwert wie im Beitrag Meta Lead Ads, rund 50 Euro am Tag. |
| Kosten je 1.000 Einblendungen | 14,80 € | Veröffentlichter Wert: Superads, Deutschland, Mittel der Monatsmediane Juli 2025 bis Juli 2026. |
| Klickrate | 1,68 % | Veröffentlichter Wert: Superads, Deutschland, gleicher Zeitraum. Ob Superads nur Klicks auf den Link oder alle Klicks zählt, gibt die Seite nicht an. |
| Klicks, die zur Anfrage werden | 4,15 % | Annahme von Newman Strategy. Ausgangswert: LocaliQ 2026, USA, Kampagnen auf Anfragen, niedrigster Branchenmedian (Autohandel), Median aller Branchen 8,54 %. Bewusst der niedrigste Wert, aus drei Gründen: Die US-Werte stammen aus Kampagnen mit Formular in der App, das ohne Wechsel auf eine Website auskommt; bei Superads ist offen, ob die Klickrate auch Klicks ohne Link enthält; und mit diesem Wert liegt der Ausgangsfall mit rund 21 Euro je Anfrage in der Spanne von 20 bis 40 Euro, die Ripe Leads nach der Krauss GmbH für Meta Ads nennt. Eine Messung für Deutschland ist es nicht. |
| Anfragen, die zum Auftrag werden | 5,8 % | Annahme von Newman Strategy, Beispielwert. 29 % brauchbare Anfragen (Test von Jon Loomer, zitiert nach Advertace) mal 20 % Abschluss je brauchbarer Anfrage. Die 20 % sind ein angenommener Beispielwert ohne Erhebung, wie im Beitrag Meta Lead Ads. Bitte durch den eigenen Wert ersetzen. |
| Anteil Österreich | 0 % | Beispielwert: Auslieferung nur in Deutschland. |
| Standortgebühr | 5 % auf den Anteil Österreich | Meta-Hilfebereich, Standortgebühren; Beginn 1. Juli 2026 laut Reuters. |
| Lernphase | etwa 50 Ergebnisse je Woche | Meta-Hilfebereich, Lernphase. Der Rechner setzt das Ergebnis mit der Anfrage gleich, unterstellt also eine Kampagne, die auf Anfragen optimiert. |
| Wochen je Monat | 4,33 | Rechnung: 52 Wochen geteilt durch 12 Monate, für den Vergleich mit den etwa 50 Ergebnissen je Woche. |
Quellen: Superads CPM und CTR, LocaliQ, Ripe Leads, Advertace, Meta-Hilfebereich: Standortgebühren, Meta-Hilfebereich: Lernphase.
Nicht enthalten sind Umsatzsteuer, Werbemittel, Betreuung, Software und die Arbeitszeit für die Bearbeitung der Anfragen. In den Fällen „Günstigster Monat“ und „Schwächste Klickrate“ ist nur der jeweils genannte Wert geändert, weil der Analysetext von Superads die übrigen Werte dieser Monate nicht nennt.
Hinweis zur Rechnung
Stand und Quellen. Preise, Gebühren und Regeln stammen aus den verlinkten Quellen mit dem jeweils genannten Datum. Die Seiten des Meta-Hilfebereichs, von Superads, LocaliQ, WordStream, LinkedIn und TikTok sowie das Digitalsteuergesetz wurden am 6. Oktober 2026 abgerufen. Die Werte von LocaliQ beziehen sich auf die USA, die Werte von Superads auf Deutschland. Was als Annahme, Rechnung oder Einschätzung von Newman Strategy gekennzeichnet ist, beruht nicht auf einer Quelle.
Modellrechnung. Der Rechner vereinfacht. Er rechnet mit festen Preisen und Anteilen, obwohl diese mit Budget, Zielgruppe, Werbemittel und Saison schwanken. Einblendungen sind keine Personen: Dieselbe Person kann eine Anzeige mehrfach sehen. Meta weist das als Frequenz aus, Impressionen geteilt durch Reichweite (Meta-Hilfebereich: Frequenz).
Keine Gewähr, keine Beratung. Alle Angaben ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität. Für Entscheidungen auf Grundlage dieser Rechnung wird keine Haftung übernommen, soweit gesetzlich zulässig.
Eigenes Interesse. Newman Strategy bietet die Planung und Steuerung von Meta-Werbung als Dienstleistung an und erhält von Meta oder einem der genannten Unternehmen keine Vergütung. Meta, Facebook und Instagram sind Marken von Meta Platforms (Meta Brand Resource Center).
Korrekturen. Wer einen Fehler findet, schreibt über das Kontaktformular. Belegte Korrekturen werden umgehend eingearbeitet.
Quellen
- Meta-Hilfebereich: Infos zu Anzeigenauktionen, abgerufen am 6. Oktober 2026
- Meta-Hilfebereich: So werden Werbeanzeigen durch Meta abgerechnet, abgerufen am 6. Oktober 2026
- Meta-Hilfebereich: Gebühren für Meta-Werbeanzeigen, die keine Impressionen oder Klicks erhalten, abgerufen am 6. Oktober 2026
- Meta-Hilfebereich: Art der Abrechnung der Werbekosten, abgerufen am 6. Oktober 2026
- Meta-Hilfebereich: Infos zu Tagesbudgets, abgerufen am 6. Oktober 2026
- Meta-Hilfebereich: Wann Meta Werbeanzeigen in Rechnung stellt, abgerufen am 6. Oktober 2026
- Meta-Hilfebereich: Best Practices für Mindestbudgets, abgerufen am 6. Oktober 2026
- Meta-Hilfebereich: Infos zur Lernphase, abgerufen am 6. Oktober 2026
- Meta-Hilfebereich: Anzeigenplatzierungen auswählen, abgerufen am 6. Oktober 2026
- Meta-Hilfebereich: Aufschlüsselungen im Meta-Werbeanzeigenmanager aufrufen, abgerufen am 6. Oktober 2026
- Meta-Hilfebereich: Frequenz, abgerufen am 6. Oktober 2026
- Meta-Hilfebereich: Infos zu Standortgebühren für Werbeanzeigen auf Meta-Plattformen, abgerufen am 6. Oktober 2026
- Meta Brand Resource Center: Marken von Meta Platforms, abgerufen am 6. Oktober 2026
- Reuters: Meta to charge advertisers a fee to offset Europe's digital taxes, Foo Yun Chee, 10. März 2026, über Yahoo Finance, abgerufen am 6. Oktober 2026
- Superads: Facebook Ads CPM Benchmarks in Germany, CPC und CTR, Juli 2025 bis Juli 2026, abgerufen am 6. Oktober 2026
- Superads: Facebook Ads CPM Benchmarks in Austria, ohne Werte, abgerufen am 6. Oktober 2026
- LocaliQ: Facebook Advertising Benchmarks for 2026, 23. September 2026, abgerufen am 6. Oktober 2026
- WordStream: Facebook Ads Benchmarks 2026, Stand 14. September 2026, Angaben zur Methode, abgerufen am 6. Oktober 2026
- Ripe Leads: Was kostet ein Lead? CPL nach Branche und Kanal, darin die Angabe der Krauss GmbH vom Mai 2025, abgerufen am 6. Oktober 2026
- Advertace: Leadgenerierung mit Meta Instant Forms, ohne Datum, abgerufen am 30. September 2026, darin der Test von Jon Loomer
- Jon Loomer: Testing Quality Leads from Instant Forms vs. Website, 2024, Originalquelle des Tests, zitiert nach Advertace
- LinkedIn-Hilfe: Auktion „Werben auf LinkedIn“, abgerufen am 6. Oktober 2026
- TikTok Ads Manager: Available bidding strategies, Stand September 2026, abgerufen am 6. Oktober 2026
- Digitalsteuergesetz 2020, §§ 1 bis 4, Rechtsinformationssystem des Bundes, abgerufen am 6. Oktober 2026
- Eigene Auswertung der Meta-Werbebibliothek, Feld Meta-Werbung, Stand 9. September 2026, beschrieben auf der Seite Meta Ads Agentur
Weiterlesen
- Meta Ads Agentur für Facebook und Instagram
- Meta Lead Ads: Kosten, Formular oder Zielseite und was die DSGVO verlangt
- Leads kaufen: Was ein Lead kostet und was ein Auftrag, mit Rechner
- Werbung für Immobilien auf Facebook und Instagram: 51.407 Anzeigen von 1.102 Firmen ausgewertet
Häufige Fragen
Was kostet Werbung auf Instagram?
Einen Festpreis gibt es nicht. Meta vergibt jede Einblendung in einer Auktion und rechnet normalerweise nach Einblendungen ab, als Preis je 1.000 Einblendungen (Quelle: Meta-Hilfebereich). In Deutschland lag dieser Preis zwischen Juli 2025 und Juli 2026 im Mittel bei 14,80 Euro, je nach Monat zwischen 9,81 und 32,28 Euro. Ein Klick kostete im Mittel 0,91 Euro (Quelle: Superads, Mittel der Monatsmediane, abgerufen am 6. Oktober 2026). Was eine Anfrage kostet, hängt zusätzlich davon ab, wie viele Klicks zur Anfrage werden.
Was kostet Facebook-Werbung?
Facebook und Instagram werden über denselben Werbeanzeigenmanager gebucht, für beide gilt die Anzeigenauktion von Meta, eine getrennte Preisliste gibt es nicht (Quelle: Meta-Hilfebereich). Superads weist für Deutschland im Mittel 14,80 Euro je 1.000 Einblendungen und 0,91 Euro je Klick aus, ohne Instagram getrennt auszuweisen (Quelle: Superads). Für Anzeigen, die in Österreich eingeblendet werden, berechnet Meta seit 1. Juli 2026 zusätzlich 5 Prozent Standortgebühr, für Deutschland nicht (Quellen: Meta-Hilfebereich, Reuters).
Wie viel kostet Werbung auf Social Media?
Bei Meta besteht sie aus dem Werbebudget, das in der Auktion ausgegeben wird, dazu kommen Werbemittel und Betreuung. Auf seiner Hilfeseite zu Mindestbudgets nennt Meta keinen festen Betrag. Damit eine Anzeigengruppe die Lernphase verlässt, braucht sie normalerweise etwa 50 Ergebnisse je Woche (Quelle: Meta-Hilfebereich). Bei rund 21 Euro je Anfrage, dem Ausgangsfall des Rechners, sind das rechnerisch rund 4.600 Euro im Monat. LinkedIn und TikTok vergeben Anzeigen in eigenen Auktionen (Quellen: LinkedIn-Hilfe, TikTok-Hilfe).
Lohnt sich Instagram-Werbung?
Das zeigt erst der Preis je Auftrag. Im Ausgangsfall des Rechners, einer Modellrechnung mit offen genannten Annahmen, kostet eine Anfrage rund 21 Euro und ein Auftrag rund 366 Euro, wenn 5,8 Prozent der Anfragen zum Auftrag werden. Es lohnt sich, wenn der Deckungsbeitrag je Auftrag deutlich darüber liegt. Suchen die Kunden schon aktiv nach der Leistung, steht nach unserer Einschätzung oft Google an erster Stelle.
Was sind Meta Ads?
Meta Ads sind bezahlte Anzeigen auf den Plattformen des Meta-Konzerns: je nach Werbeziel auf Facebook, Instagram, WhatsApp und Threads, im Messenger und im Meta Audience Network. Sie werden im Werbeanzeigenmanager gebucht und in einer Auktion vergeben, in der Gebot, geschätzte Handlungsrate und Anzeigenqualität über die Einblendung entscheiden (Quelle: Meta-Hilfebereich).