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Leads kaufen: Was ein Lead kostet und was ein Auftrag, mit Rechner

Von , Newman Strategy · veröffentlicht am · Lesezeit 11 Minuten

Fassade eines Bürogebäudes am Abend mit beleuchteten Büros hinter Glas
Foto: Egor Komarov auf Unsplash

Leads kaufen kostet je nach Branche 20 bis 400 Euro je Kontakt. Ob sich das rechnet, entscheidet die Abschlussquote: Bei 60 Euro je Lead und 5 Prozent Quote kostet ein Auftrag 1.200 Euro. Der Rechner vergleicht gekaufte Leads, gekaufte Termine und eigene Anzeigen für deinen Betrieb.

Kontakt →Eigene Anzeigen und B2B-Direktansprache übernimmt Newman Strategy.

Das Wichtigste

  • Leads kaufen kostet je nach Branche und Qualität zwischen 20 und 400 Euro je Kontakt, ein fertiger Termin 150 bis 800 Euro.
  • Geteilte Leads gehen an mehrere Betriebe. Für Photovoltaik werden 3 bis 8 Betriebe je Lead genannt.
  • Als Abschlussquote werden 3 bis 8 Prozent für geteilte und 12 bis 25 Prozent für exklusive Leads genannt.
  • Im Ausgangsfall des Rechners kostet ein Auftrag 1.200 Euro mit gekauften Leads, 1.750 Euro mit gekauften Terminen und 1.160 Euro mit eigenen Anzeigen.
  • Über die Kosten je Auftrag entscheidet die Abschlussquote stärker als der Preis je Lead.

Ein gekaufter Lead für 60 Euro kostet bei 5 Prozent Abschlussquote 1.200 Euro je Auftrag, ein Termin für 350 Euro bei 20 Prozent 1.750 Euro. Entscheidend ist die Abschlussquote, weniger der Preis je Kontakt.

Rechner: Leads kaufen, Termine kaufen oder eigene Anzeigen?

Wer Leads kaufen will, vergleicht meist den Preis je Lead. Aussagekräftig sind die Kosten je Auftrag. Wähle ein Szenario oder trage deine eigenen Werte ein.

Szenario

Dein Geschäft

Was nach Material und Fremdleistung bleibt. Beispielwert, bitte ersetzen.

Weg 1: Leads kaufen

Genannt werden 3 bis 8 Prozent für geteilte Leads.

Weg 2: Termine kaufen

Zwei Anbieter rechnen beispielhaft mit jedem fünften Termin.

Weg 3: Eigene Anzeigen

Für Meta Ads werden 20 bis 40 Euro je Lead genannt.
Bewusst niedriger angesetzt als beim gekauften Lead, siehe Annahmen.
Agentur oder eigene Arbeitszeit.

Kosten im Monat je Weg, netto
WegKontakte nötigKosten im Monatje AuftragAnteil am DeckungsbeitragDeckungsbeitrag nach Kosten

Eigene Kundengewinnung statt gekaufter Leads? Newman Strategy plant und steuert Anzeigen auf Meta und Google und übernimmt im B2B die Direktansprache ausgewählter Unternehmen. Zum Kontaktformular

Unverbindliche Modellrechnung. Die Voreinstellungen sind Beispielwerte aus den genannten Quellen, keine Zusagen und keine Preisauskunft. Tatsächliche Preise und Quoten weichen je Branche, Region und Anbieter ab. Einzelheiten unter Hinweis zur Rechnung.

Was heißt Leads kaufen?

Ein Lead ist ein Kontakt mit Interesse: eine Person oder ein Unternehmen, das Daten hinterlassen hat, weil es ein Angebot will. Beim Leadkauf sammelt ein Anbieter solche Anfragen über Portale, Anzeigen oder Vergleichsseiten und verkauft sie an Betriebe weiter.

  • Geteilter Lead: Dieselbe Anfrage geht an mehrere Betriebe. Günstig, aber wer zuerst anruft, ist im Vorteil.
  • Exklusiver Lead: Die Anfrage geht an einen einzigen Betrieb. Teurer, mit höherer Abschlussquote.
  • Vorqualifizierter Lead: Jemand hat telefonisch nachgefragt, ob Bedarf, Budget und Zeitpunkt passen.
  • Termin: Der Anbieter liefert keinen Kontakt, sondern ein vereinbartes Gespräch.

Was kostet ein Lead? Preise nach Branche

Veröffentlichte Preisspannen je Lead, netto
Branche oder ArtPreis je LeadQuelle und Stand
Photovoltaik, geteilt25 bis 75 €Andreas May, Februar 2026
Photovoltaik, exklusiv120 bis 200 €Andreas May, Februar 2026
Heizung und Sanitär35 bis 120 €Anfragenfluss, 22.07.2026
Elektro30 bis 100 €Anfragenfluss, 22.07.2026
Wärmepumpe40 bis 150 €Anfragenfluss, 22.07.2026
Immobilien, Eigentümer35 bis 120 €, vorqualifiziert 150 bis 600 €MyInvest Pro, 19.08.2026
B2B allgemein40 bis 400 €Ripe Leads, 12.09.2026
B2B, Termin mit Entscheider300 bis 800 € je Terminalivello, ohne Datum
Termin allgemein150 bis 600 € je TerminRipe Leads, 12.09.2026

Alle Quellen verkaufen selbst Leads oder Leadgewinnung. Eine unabhängige Preisstatistik für den deutschsprachigen Raum ließ sich nicht finden. Die Spannen zeigen die Größenordnung, keinen Marktdurchschnitt.

Der Preis folgt der Qualität. Je weniger Betriebe denselben Kontakt bekommen und je genauer vorher nachgefragt wurde, desto teurer der Lead. Für Immobilien steht die Rechnung im Einzelnen im Beitrag Immobilien Leads kaufen.

Was ein gekaufter Lead je Auftrag kostet

Die Rechnung ist eine Division: Preis je Lead geteilt durch die Abschlussquote. Wer 60 Euro zahlt und aus 5 von 100 Leads einen Auftrag macht, zahlt 1.200 Euro je Auftrag.

Kosten je Auftrag nach Preis je Lead und Abschlussquote
Preis je Lead3 % Quote5 % Quote8 % Quote12 % Quote18 % Quote
30 €1.000 €600 €375 €250 €167 €
60 €2.000 €1.200 €750 €500 €333 €
100 €3.333 €2.000 €1.250 €833 €556 €
160 €5.333 €3.200 €2.000 €1.333 €889 €
250 €8.333 €5.000 €3.125 €2.083 €1.389 €

Ein teurer Lead kann der günstigere sein. 160 Euro bei 18 Prozent Abschlussquote ergeben 889 Euro je Auftrag, 50 Euro bei 5 Prozent ergeben 1.000 Euro.

Genannte Abschlussquoten für Photovoltaik-Leads
Art des LeadsAbschlussquote
geteilt, an 3 bis 8 Betriebe3 bis 8 %
halb exklusiv5 bis 12 %
telefonisch vorqualifiziert10 bis 18 %
exklusiv12 bis 25 %

Quelle: Andreas May, Februar 2026, Agentur für Solarbetriebe. Angaben eines Anbieters, keine Erhebung.

Leads kaufen oder Termine kaufen?

Beim Termin bezahlst du für ein Gespräch, das stattfindet. Das kostet ein Mehrfaches, dafür entfällt das Nachtelefonieren. Bei 350 Euro je Termin und jedem fünften Abschluss sind es 1.750 Euro je Auftrag.

Abschlussquote, ab der ein gekaufter Lead günstiger ist als ein gekaufter Termin (bei 20 % Abschluss je Termin)
Preis je LeadTermin 200 €Termin 350 €Termin 500 €Termin 800 €
30 €3,0 %1,7 %1,2 %0,8 %
60 €6,0 %3,4 %2,4 %1,5 %
100 €10,0 %5,7 %4,0 %2,5 %
160 €16,0 %9,1 %6,4 %4,0 %
250 €25,0 %14,3 %10,0 %6,3 %

Der Lead ist günstiger, solange deine Abschlussquote über der Schwelle liegt. Bei 60 Euro je Lead und 350 Euro je Termin reichen dafür rund 3,4 Prozent. Dafür fällt die Arbeit des Nachfassens bei dir an.

Termine passen, wenn Zeit knapper ist als Geld, etwa im B2B mit wenigen, großen Aufträgen. Im Szenario „B2B, erklärungsbedürftig“ ist der Termin der günstigste Weg.

Leads generieren statt kaufen: was eigene Anzeigen kosten

Wer Leads generieren will, statt sie zu kaufen, schaltet eigene Anzeigen und sammelt die Anfragen selbst ein. Wie das auf Facebook und Instagram funktioniert, steht im Beitrag Meta Lead Ads: Kosten, Formular oder Zielseite und was die DSGVO verlangt.

Veröffentlichte Kosten je Lead nach Kanal
KanalKosten je LeadQuelle und Stand
Meta Ads (Facebook, Instagram)20 bis 40 €Krauss GmbH, Mai 2025, zitiert nach Ripe Leads
LinkedIn Ads30 bis 70 €Krauss GmbH, Mai 2025, zitiert nach Ripe Leads
Google Ads, B2B, vertriebsreif150 bis 300 €alivello, ohne Datum
Google Ads, Immobilien54,17 €IVD Bildungsinstitut, 11.06.2025

Eigene Anzeigen sind im Ausgangsfall etwa gleich teuer wie gekaufte Leads: 1.160 gegen 1.200 Euro je Auftrag. Der Lead selbst ist billiger, aber der Rechner setzt die Abschlussquote niedriger an und rechnet die Betreuung dazu.

Der Unterschied liegt in drei Punkten, die kein Preis je Lead zeigt.

  • Exklusivität: Ein eigener Lead hat nur bei dir angefragt. Ein gekaufter geht je nach Anbieter an mehrere Betriebe.
  • Lernkurve: Im Szenario „Eigene Anzeigen eingespielt“ sinken die Kosten auf 410 Euro je Auftrag. Im Aufbau liegen sie bei 3.160 Euro. Dazwischen liegen Monate mit Tests.
  • Bleibender Wert: Anzeigen, Zielseite und Kontaktliste gehören dir. Endet der Vertrag mit einem Lead-Anbieter, bleibt nichts.

B2B Leads kaufen: die Alternative ist die Direktansprache

Im B2B ist der Markt oft klein genug, um ihn zu kennen. Wer 200 Unternehmen nennen kann, die als Kunden infrage kommen, braucht keinen Leadhändler, sondern einen Weg zu genau diesen 200.

  • Telefon: Dienstleister rechnen mit Tagessätzen von etwa 700 bis 1.200 Euro oder je vereinbartem Termin. Rechtlich braucht der Werbeanruf in Deutschland zumindest eine mutmaßliche, in Österreich eine vorherige Einwilligung, siehe Kaltakquise B2B: Was Telefon, E-Mail und Brief erlauben.
  • E-Mail: Werbung per E-Mail an Unternehmen, zu denen keine Kundenbeziehung besteht, setzt in Deutschland und Österreich grundsätzlich eine Einwilligung voraus.
  • Brief: adressierte Werbepost ist grundsätzlich ohne vorherige Einwilligung zulässig, solange der Empfänger nicht widersprochen hat, und wird selten genutzt. Newman Strategy arbeitet so: recherchierte Empfänger, einzeln angeschrieben, zum Festpreis. Einzelheiten auf der Seite Vertriebsagentur für B2B und unter Kaltakquise Agentur.

Gekaufte B2B-Adresslisten sind keine Leads. Eine Liste mit Firmen und Ansprechpartnern enthält kein geäußertes Interesse. Sie ersetzt die Recherche, nicht die Ansprache, und für E-Mail und Telefon gelten die Einwilligungsregeln trotzdem.

Neun Fälle durchgerechnet

Je Fall die Kosten je Auftrag für alle drei Wege. Der günstigste ist hervorgehoben. Wo nichts anderes steht, gelten die Werte des Ausgangsfalls, auch für die eigenen Anzeigen.

Kosten je Auftrag in neun Fällen, netto
FallLeads kaufenTermine kaufenEigene Anzeigen
Ausgangsfall1.200 €1.750 €1.160 €
Photovoltaik, geteilter Lead
Lead 50 €, Quote 5 %
1.000 €1.750 €1.160 €
Photovoltaik, exklusiver Lead
Lead 160 €, Quote 18 %
889 €1.750 €1.160 €
Handwerk, Heizung und Sanitär
Lead 80 €, Quote 8 %
1.000 €1.750 €1.160 €
B2B, erklärungsbedürftig
Lead 250 €, Quote 5 %, Termin 500 €, Anzeigen 70 € je Lead, 3 Aufträge
5.000 €2.500 €2.600 €
Eigene Anzeigen eingespielt
Anzeigen 20 € je Lead, Quote 8 %
1.200 €1.750 €410 €
Eigene Anzeigen im Aufbau
Anzeigen 60 € je Lead, Quote 2 %
1.200 €1.750 €3.160 €
Kleiner Betrieb, 2 Aufträge im Monat
2 Aufträge, Betreuung 500 €
1.200 €1.750 €1.250 €
Großer Bedarf, 20 Aufträge im Monat
20 Aufträge, Betreuung 1.500 €
1.200 €1.750 €1.075 €

In fünf von neun Fällen ist der gekaufte Lead am günstigsten, in drei Fällen die eigenen Anzeigen und in einem Fall der gekaufte Termin.

Kein Weg gewinnt überall. Die Reihenfolge kippt mit der Abschlussquote. Deshalb lohnt es sich, die eigene Quote je Quelle zu kennen, bevor ein Vertrag unterschrieben wird.

Leads kaufen: sieben Prüfpunkte vor dem Vertrag

  • An wie viele Betriebe geht der Lead? Für Photovoltaik werden 3 bis 8 genannt.
  • Wie alt ist der Lead, wenn er bei dir ankommt? Minuten zählen bei geteilten Leads.
  • Wie wurde er gewonnen? Eigene Portale, Anzeigen oder zugekaufte Daten.
  • Liegt eine Einwilligung vor, die deinen Anruf oder deine E-Mail deckt, und kann der Anbieter sie nachweisen?
  • Was passiert mit unbrauchbaren Kontakten? Reklamation und Gutschrift vorher klären.
  • Gibt es Mindestabnahme oder Laufzeit?
  • Wie viele Leads brauchst du? Bei 5 Prozent Quote sind es für fünf Aufträge im Monat 100 Leads, also rund fünf Anrufe je Arbeitstag.

Die Annahmen im Rechner und warum sie vertretbar sind

Für keinen Wert gibt es eine unabhängige Marktzahl. Die Voreinstellungen liegen innerhalb veröffentlichter Spannen oder sind begründete Annahmen. Alle lassen sich im Rechner ändern.

Voreinstellungen des Rechners
WertVoreinstellungBegründung
Preis je Lead60 €Liegt in allen genannten Spannen für geteilte Leads im Handwerk (25 bis 120 €).
Abschlussquote gekaufter Leads5 %Mitte der für geteilte Leads genannten 3 bis 8 %.
Preis je Termin350 €Innerhalb der genannten 150 bis 600 €.
Abschlussquote gekaufter Termine20 %Zwei Anbieter rechnen beispielhaft mit jedem fünften Termin. Keine Erhebung.
Werbekosten je eigenem Lead30 €Mitte der für Meta Ads genannten 20 bis 40 €.
Abschlussquote eigener Leads3 %Bewusst unter dem gekauften Lead angesetzt. Ein Formular in einer Anzeige verlangt weniger Absicht als eine Angebotsanfrage auf einem Portal. Ein Anbieter nennt für den eigenen Kanal 15 bis 25 %, das wurde nicht übernommen.
Betreuung eigener Anzeigen800 € im MonatAgenturen nennen 10 bis 20 % des Werbebudgets oder Pauschalen von 500 bis 2.000 € im Monat.
Deckungsbeitrag je Auftrag3.000 €Reiner Beispielwert, stark branchenabhängig. Er verändert nur die beiden rechten Spalten, nicht die Reihenfolge der Wege.

Hinweis zur Rechnung

Stand und Quellen. Preise und Quoten stammen aus den unten verlinkten öffentlichen Quellen mit dem jeweils genannten Datum. Es sind keine verbindlichen Preisangaben und keine Angebote der genannten Unternehmen.

Modellrechnung. Der Rechner vereinfacht. Er rechnet mit Durchschnittswerten je Monat, ohne Anlaufzeit, Mehrwertsteuer, Arbeitszeit für Anrufe, Reklamationen und Vertragslaufzeiten.

Keine Gewähr, keine Beratung. Alle Angaben ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität. Die Hinweise zur Zulässigkeit von Anrufen und E-Mails sind keine Rechtsberatung. Für Entscheidungen auf Grundlage dieser Rechnung wird keine Haftung übernommen, soweit gesetzlich zulässig.

Eigenes Interesse. Newman Strategy erhält von keinem der genannten Unternehmen eine Vergütung. Newman Strategy bietet eigene Anzeigen und die Direktansprache per Brief als Dienstleistung an, also zwei der beschriebenen Wege. Die Voreinstellung für eigene Anzeigen ist deshalb vorsichtig gewählt.

Korrekturen. Wer einen Fehler findet oder ein genanntes Unternehmen vertritt und eine Angabe für überholt hält, schreibt über das Kontaktformular. Belegte Korrekturen werden umgehend eingearbeitet.

Quellen

Weiterlesen

Häufige Fragen

Was kostet ein Lead?

Je nach Branche und Qualität zwischen 20 und 400 Euro. Genannt werden 25 bis 75 Euro für geteilte Photovoltaik-Leads, 35 bis 120 Euro für Heizung und Sanitär und 40 bis 400 Euro im B2B. Ein fertig vereinbarter Termin kostet 150 bis 800 Euro. Die Spannen stammen von Anbietern, eine unabhängige Statistik gibt es nicht.

Lohnt es sich, Leads zu kaufen?

Das hängt von der Abschlussquote ab. Bei 60 Euro je Lead und 5 Prozent Quote kostet ein Auftrag 1.200 Euro, bei 3 Prozent 2.000 Euro. Es lohnt sich, wenn der Deckungsbeitrag je Auftrag deutlich darüber liegt und genug Zeit für schnelles Nachtelefonieren da ist.

Was ist besser, Leads kaufen oder Termine kaufen?

Ein Termin kostet ein Mehrfaches, erspart aber das Nachfassen. Bei 60 Euro je Lead und 350 Euro je Termin, von denen jeder fünfte zum Auftrag wird, ist der Lead günstiger, sobald mehr als rund 3,4 Prozent der Leads zum Auftrag werden.

Wie viele gekaufte Leads werden zu Kunden?

Für geteilte Leads werden 3 bis 8 Prozent genannt, für exklusive 12 bis 25 Prozent. Die Werte stammen von einem Anbieter für Photovoltaik und sind keine Erhebung. Entscheidend sind die Zahl der Betriebe, die denselben Lead bekommen, und die Geschwindigkeit des ersten Anrufs.

Sind eigene Anzeigen günstiger als gekaufte Leads?

Nicht automatisch. Ein eigener Lead über Meta Ads kostet laut veröffentlichten Werten 20 bis 40 Euro, wird aber seltener zum Auftrag als eine Angebotsanfrage über ein Portal, und die Betreuung kommt dazu. Im Rechner liegen beide Wege im Ausgangsfall etwa gleichauf. Der Vorteil eigener Anzeigen liegt in exklusiven Kontakten und darin, dass Anzeigen, Zielseite und Kontaktliste dem Betrieb gehören.