Die Methode
Wie funktioniert die Leadgenerierung konkret?
Wir legen die Auswahl-Mechanik offen, statt sie zu behaupten. Aus einer
vollständig erfassten Grundgesamtheit filtern fünf Stufen nacheinander — jede Stufe
verkleinert die Liste, und erst was alle fünf übersteht, wird angeschrieben.
| Stufe | Was passiert | Was rausfliegt |
| 1 · Erfassen |
Grundgesamtheit des Marktes aus öffentlichen Registern (Handelsregister,
Firmenbuch), Branchenverzeichnissen, Kartendaten wie OpenStreetMap und —
je nach Markt — Marktplatz-Profilen. Skriptgestützt, nicht gekauft. |
Duplikate, stillgelegte Einträge, Datensätze ohne belastbare
Geschäftsadresse. |
| 2 · Knockout |
Harte Kriterien, ohne Bewertung: passt die Firmengröße, ist der Empfänger
selbst der Entscheider, ist er überhaupt Anbieter der fraglichen Leistung? |
Konzerne und Großmarken (der Brief erreicht dort keinen Entscheider),
Vermittler statt Anbieter — an dieser Stufe scheitert der größte Teil
der Kandidaten. |
| 3 · Website-Crawl |
Die Websites der verbliebenen Kandidaten werden automatisiert geprüft:
Liegt die konkrete Lücke vor, die den Brief begründen soll? |
Alle, bei denen die Lücke nicht existiert — wer sein Problem schon
gelöst hat, bekommt keinen Brief. |
| 4 · Sichtbarkeitsdaten |
Keyword- und Sichtbarkeitsdaten zeigen, ob beim Kandidaten überhaupt
Nachfrage anliegt, für die sich die Behebung lohnt. |
Kandidaten ohne messbare Nachfrage — ein korrekter Befund ohne
wirtschaftliche Relevanz ist kein Anlass. |
| 5 · Einzelprüfung |
Jeder verbliebene Kandidat wird von Hand geöffnet und geprüft; der
Befund wird formuliert und gegen die Website belegt. |
Jeder, für den sich kein sauberer, nachprüfbarer Befund formulieren
lässt. Das ist das entscheidende Ausschlusskriterium — im Zweifel
fliegt der Kandidat. |
Von der Grundgesamtheit bleibt am Ende ein kleiner Bruchteil übrig; aus ihm stammen
die 100. Genaue Quoten je Stufe nennen wir nicht, weil sie je Markt verschieden sind —
entscheidend ist die Reihenfolge: erst automatisiert eingrenzen, zuletzt jeden
Einzelfall von Hand prüfen. Dazu kommt eine dauerhafte Sperrliste: Wer der Ansprache
widersprochen hat, wird in keinem Lauf erneut erfasst.
Der Brief selbst nennt dann genau diesen einen Befund — nicht „wir machen Marketing
für Ihre Branche", sondern: auf Ihrer Seite steht A, und B fehlt dazu. Ein QR-Code
führt in ein Portal, in dem der Empfänger sein eigenes Ergebnis sieht; wer es öffnet,
ist der wärmste Kontakt, und der Auftraggeber sieht, wer das war.
Diese Mechanik ist keine Theorie: Wir setzen sie für die eigene Neukundengewinnung
ein. Im Juli 2026 haben wir 100 individuell recherchierte Amazon-Markeninhaber
angeschrieben, jeder Brief mit eigenem Befund und QR-Portal — derselbe Prozess, den
wir für Kunden fahren. Der Rücklauf dieser Kampagne ist noch nicht gemessen; solange
das so ist, werben wir auch nicht mit einer Quote.