Kaltakquise-Agentur · Österreich · DACH

Kaltakquise-Agentur:
die richtigen 100 — ohne Anruf

Eine Kaltakquise-Agentur übernimmt die Erstansprache neuer Geschäftskunden — meist per Telefon, mit allen rechtlichen Risiken des § 7 UWG. Newman Strategy aus Vorarlberg macht B2B-Kaltakquise anders: recherchierte Zielauswahl plus persönlich begründeter Brief, der rechtlich sauberste Kanal der Neukundengewinnung im DACH-Raum.

Wie diese Auswahl entsteht, legen wir auf dieser Seite vollständig offen — Datenquellen, Filterschritte, und wofür die Methode nicht taugt.

Der Kanal

Warum Telefon-Kaltakquise ein Rechtsrisiko ist

Fast jeder Kaltakquise-Dienstleister verkauft Anrufe. Dabei ist telefonische Werbung gegenüber Unternehmen nach § 7 Abs. 2 UWG nur zulässig, wenn eine mutmaßliche Einwilligung des Angerufenen angenommen werden kann — eine Einzelfallabwägung, die im Streitfall die Agentur bzw. ihr Auftraggeber belegen muss.

Fehlt sie, begründet der Anruf eine unzumutbare Belästigung und damit Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche von Mitbewerbern und Verbänden — abgemahnt wird auf Kosten des Werbenden. (Das Bußgeld von bis zu 300.000 € nach § 20 UWG betrifft Werbeanrufe gegenüber Verbrauchern, nicht B2B-Anrufe.) E-Mail und Fax sind noch strenger geregelt: grundsätzlich Einwilligung erforderlich (§ 7 UWG, § 174 TKG in Deutschland, § 107 TKG in Österreich). Die ausführliche Einordnung steht auf unserer Seite Kaltakquise im B2B.

KanalVoraussetzung im B2BRechtsgrundlage
E-Mail / Fax Einwilligung grundsätzlich erforderlich § 7 UWG · § 174 TKG (DE) · § 107 TKG (AT)
Telefon Nur bei mutmaßlicher Einwilligung; sonst abmahnfähig § 7 Abs. 2 UWG
Adressierter Brief Ohne Vorab-Einwilligung zulässig; Widerspruch jederzeit möglich Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO · Erwägungsgrund 47 · Art. 21 DSGVO

Der persönlich adressierte Brief an die Geschäftsadresse fällt nicht unter diese Opt-in-Regeln. Er stützt sich auf das berechtigte Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — Erwägungsgrund 47 nennt Direktwerbung ausdrücklich als möglichen Fall. Verarbeitet werden nur Firmenname und Geschäftsadresse aus öffentlich zugänglichen Quellen. Wer die weitere Ansprache nicht wünscht, widerspricht formlos (Art. 21 DSGVO) und landet dauerhaft auf unserer Sperrliste. Die Informationspflichten nach Art. 13/14 DSGVO erfüllen wir über die Datenschutzerklärung dieser Website.

Die Methode — offengelegt

Wie die Zielauswahl konkret entsteht

Wir beschreiben den Prozess hier vollständig. Nicht aus Nachlässigkeit: Die Leistung steckt in der Ausführung, nicht im Geheimhalten — und wer den Prozess nur behauptet, kann diese Tabelle nicht füllen.

SchrittWas passiertWas rausfliegt — und warum
1 · Markt erfassen Rohliste aller Betriebe des Zielmarkts aus öffentlichen Registern (Handelsregister, Firmenbuch), Branchenverzeichnissen, Kartendaten wie OpenStreetMap und — je nach Branche — Marktplatz-Profilen. Keine gekaufte Adressdatei: Wir wollen den Markt vollständig sehen, nicht das, was ein Adresshändler übrig hat. Nichts — dieser Schritt sammelt bewusst breit.
2 · Knockout-Filter Harte, dokumentierte Ausschlusskriterien, per Skript über die ganze Rohliste. Konzerne und Ketten (die Entscheidung fällt nicht beim Briefempfänger), Betriebe ohne eigene Website oder ohne Impressum (kein prüfbarer Befund, keine belastbare Absenderkette), erkennbar inaktive Firmen.
3 · Website-Crawl Automatisierter Crawl der Website jedes verbliebenen Kandidaten: Was bietet er an, was fehlt dazu? Wo es den Befund trägt, ergänzt um Keyword- und Sichtbarkeitsdaten — also die Frage, wofür die Seite tatsächlich gefunden wird und wofür nicht. Jeder Betrieb ohne konkrete, benennbare Lücke. Wem wir nichts Nachprüfbares schreiben können, dem schreiben wir nicht.
4 · Sichtprüfung Jeden verbliebenen Kandidaten sehen wir uns einzeln an, bevor er auf die Liste kommt. Der Befund je Empfänger wird formuliert und mit einer eigens erstellten Grafik belegt. Falsch-Treffer der Automatik — etwa Seiten, die die Leistung doch haben, nur an ungewohnter Stelle.
5 · Listenabgleich Vor dem Versand: Abgleich mit unserer Sperrliste (Widersprüche nach Art. 21 DSGVO) und, bei österreichischen Empfängern, mit der Robinsonliste. Jeder, der widersprochen hat oder gelistet ist — dauerhaft.

Von der Rohliste bleibt am Ende ein Bruchteil übrig. Genau das ist der Punkt: Die Zahl der Briefe ist klein, weil jede Adresse eine Begründung hat. Ein QR-Code im Brief führt den Empfänger auf eine Auswertungsseite, die ihm sein eigenes Ergebnis zeigt — wer sie öffnet, ist der wärmste Kontakt, und der Auftraggeber sieht, wer das war. Die vollständige Leistungsbeschreibung steht auf der Seite Vertriebsagentur für B2B.

Der Beleg

Wir verkaufen nur, was wir selbst betreiben

Der einzige Nachweis, den wir anführen, ist unser eigener: Im Juli 2026 haben wir 100 Amazon-Markeninhaber nach genau diesem Prozess recherchiert, einzeln angeschrieben und über ein QR-Portal angebunden — unsere eigene Neukundengewinnung, kein Kundenprojekt.

Der Rücklauf dieser Kampagne wird derzeit gemessen. Eine Quote nennen wir erst, wenn sie vorliegt — erfundene oder „branchentypische“ Zahlen finden Sie auf dieser Seite nicht.

Die Grenzen

Wofür wir nicht der Richtige sind

Diese Methode hat harte Voraussetzungen. Wo sie fehlen, nehmen wir den Auftrag nicht an — und sagen das vor dem Angebot, nicht danach.

  • Branchen ohne nachprüfbare Befunde. Der Kern der Leistung ist, jedem Empfänger etwas Konkretes über sein Geschäft zu zeigen, das er selbst prüfen kann. Lässt sich das für Ihre Zielgruppe nicht erstellen — etwa weil die Zielfirmen keine öffentliche Präsenz haben, an der sich etwas belegen lässt —, funktioniert die Methode nicht. Das prüfen wir an drei Wunschempfängern, bevor ein Angebot rausgeht.
  • Große Auflagen. Wer 5.000 Aussendungen will, braucht einen Lettershop, keinen Rechercheur. Bei uns hat jede Adresse eine Einzelbegründung — das skaliert bewusst nicht.
  • Garantierte Termine oder Abschlüsse. Wir verantworten Auswahl und Ansprache. Ob aus einem geöffneten Portal ein Auftrag wird, hängt an Ihrem Angebot und Ihrem Nachfassen — wer Ihnen Abschlüsse garantiert, verkauft eine Behauptung.
  • Telefonvertrieb. Wir rufen niemanden kalt an und vermitteln auch kein Callcenter — aus den oben genannten rechtlichen Gründen.
  • B2C. Wer Endverbraucher erreichen will, ist bei uns falsch. Unsere rechtliche Bewertung und unser gesamter Prozess gelten für Gewerbetreibende.

Die Rechnung

Was kostet es, Kaltakquise auszulagern?

Der richtige Vergleichsmaßstab sind die Kosten pro qualifiziertem Gespräch — dieselbe Rechnung wie bei einer Telefonakquise-Agentur oder einem angestellten SDR.

Wer stattdessen Stückpreise pro Brief vergleicht, vergleicht uns mit einem Lettershop — und ein Lettershop recherchiert weder, wen es anzuschreiben lohnt, noch was diesem Unternehmen konkret fehlt. Deshalb arbeiten wir mit festen Paketen: eine feste Zahl recherchierter Empfänger, jeder individuell angeschrieben, Portal inklusive, zum Festpreis. Keine Auflagen, keine laufende Retainer-Uhr.

Standort & Recht

Neukundenakquise-Agentur in Österreich — tätig in DE & AT

Newman Strategy sitzt in Dornbirn, Vorarlberg. B2B-Kaltakquise übernehmen wir für Auftraggeber in Deutschland und Österreich — die DSGVO gilt in beiden Ländern einheitlich, die rechtliche Bewertung der Briefansprache trägt grenzüberschreitend. In Österreich arbeiten wir als Direktmarketingunternehmen im Sinne des § 151 GewO 1994 und berücksichtigen die Robinsonliste des Fachverbands Werbung & Marktkommunikation — auch für Einzelunternehmer, die als natürliche Personen darunter fallen können.

Linus Neumann · Newman Strategy, Dornbirn (Vorarlberg, Österreich)

Verantwortet die postalische Neukundenansprache im B2B seit vielen Jahren — in mehreren Unternehmen für mehrere tausend versendete Briefe, heute mit Newman Strategy. Arbeitet mit gemessenen Daten statt Annahmen und hat die rechtlichen Grundlagen der postalischen B2B-Ansprache (DSGVO, UWG, GewO) für den eigenen Betrieb aufgearbeitet.

FAQ

Häufige Fragen zur Kaltakquise-Agentur

Ist B2B-Kaltakquise per Telefon erlaubt?

Nur eingeschränkt. Telefonanrufe bei Unternehmen sind nach § 7 Abs. 2 UWG nur zulässig, wenn eine mutmaßliche Einwilligung des Angerufenen angenommen werden kann. Fehlt sie, ist der Anruf eine unzumutbare Belästigung und abmahnfähig. E-Mail und Fax erfordern grundsätzlich eine Einwilligung (§ 7 UWG, § 174 TKG in Deutschland, § 107 TKG in Österreich).

Ist Kaltakquise per Brief an Firmen erlaubt?

Ja. Persönlich adressierte Briefpost an Gewerbetreibende ist ohne vorherige Einwilligung zulässig. Rechtsgrundlage ist das berechtigte Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; Erwägungsgrund 47 nennt Direktwerbung ausdrücklich als möglichen Fall. Der Empfänger kann der Ansprache jederzeit nach Art. 21 DSGVO widersprechen.

Was kostet es, Kaltakquise auszulagern?

Der richtige Vergleichsmaßstab sind die Kosten pro qualifiziertem Gespräch — wie bei einer Telefonakquise-Agentur oder einem eigenen SDR, nicht der Stückpreis eines Briefs. Newman Strategy arbeitet mit festen Paketen: eine feste Zahl recherchierter Empfänger, individuell angeschrieben, zum Festpreis.

Worin unterscheidet sich eine Kaltakquise-Agentur von einem Lettershop?

Ein Lettershop druckt und versendet Auflagen — die Adressliste liefert der Kunde. Eine Kaltakquise-Agentur wie Newman Strategy verkauft das Gegenteil: die Recherche, wen anzuschreiben sich überhaupt lohnt, und eine individuelle Ansprache mit nachprüfbarem Befund pro Empfänger. Der Versand ist dabei nur eingekaufte Vorleistung.

Was ist die Robinsonliste und gilt sie für B2B?

Die österreichische Robinsonliste des Fachverbands Werbung & Marktkommunikation erfasst natürliche Personen, die keine adressierte Werbung erhalten wollen. Direktmarketingunternehmen nach § 151 GewO 1994 müssen sie berücksichtigen. Da Einzelunternehmer natürliche Personen sind, prüfen wir sie auch bei B2B-Kampagnen mit österreichischen Empfängern.

Welche Regionen deckt Newman Strategy ab?

Newman Strategy sitzt in Dornbirn, Vorarlberg (Österreich) und übernimmt B2B-Neukundenakquise für Auftraggeber in Deutschland und Österreich. Die DSGVO gilt in beiden Ländern einheitlich, die rechtliche Bewertung der Briefansprache trägt grenzüberschreitend.

So starten Sie

Nennen Sie uns drei Wunschkunden

Sie nennen drei Unternehmen aus Ihrer Branche, die Sie als Kunden gewinnen wollen. Wir liefern die fertigen Befunde dazu — kostenlos, in wenigen Tagen. Finden sich für Ihre Branche keine sauberen Befunde, sagen wir Ihnen auch das — bevor ein Angebot rausgeht.

Drei Wunschempfänger nennen ↗

Hinweis: Die Angaben zur Rechtslage geben unsere Arbeitsgrundlage wieder und sind keine Rechtsberatung.