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Immobilien Leads kaufen: Was ein Lead kostet und was ein Auftrag, mit Rechner für Makler

Von , Newman Strategy · veröffentlicht am · Lesezeit 11 Minuten

Modernes Einfamilienhaus aus rotem Backstein mit Garten und Terrasse vor blauem Himmel
Foto: Bohdan Stocek auf Unsplash

Immobilien Leads kaufen kostet je nach Qualität 35 bis 600 Euro je Lead. Ob sich das rechnet, entscheidet die Auftragsquote: Bei 49 Euro je Lead und 3 Prozent Quote kostet ein Auftrag 1.633 Euro. Der Rechner vergleicht gekaufte Leads, Vermittlung gegen Provisionsanteil und eigene Anzeigen für dein Büro.

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Das Wichtigste

  • Immobilien Leads kosten im Kauf meist 35 bis 120 Euro, vorqualifiziert oder mit Termin 150 bis 600 Euro.
  • Immowelt nennt 49 Euro je Lead zuzüglich Mehrwertsteuer und gibt jeden Lead an bis zu drei Makler weiter.
  • Vermittler mit Erfolgsbeteiligung behalten einen Teil der Provision. Veröffentlicht wurden Anteile von 20 bis 50 Prozent.
  • Eigene Google-Anzeigen: Das IVD Bildungsinstitut nennt 54,17 Euro je Eigentümer-Lead und einen Auftrag aus etwa jedem 50. Lead.
  • Im Ausgangsfall des Rechners kostet ein Auftrag 1.633 Euro mit gekauften Leads, 2.400 Euro mit Provisionsanteil und 3.100 Euro mit eigenen Anzeigen.
  • Über die Kosten je Auftrag entscheidet die Auftragsquote stärker als der Preis je Lead.

Ein gekaufter Lead für 49 Euro kostet bei 3 Prozent Auftragsquote 1.633 Euro je Auftrag. Bei 30 Prozent Provisionsanteil und 10.000 Euro Provision sind es 3.000 Euro je Verkauf. Entscheidend ist die Auftragsquote, weniger der Preis je Lead.

Rechner: Leads kaufen, Provision teilen oder eigene Anzeigen?

Wer Immobilien Leads kaufen will, vergleicht meist den Preis je Lead. Aussagekräftig sind die Kosten je Auftrag. Wähle ein Szenario oder trage deine eigenen Werte ein.

Szenario

Dein Geschäft

Dein Anteil netto, über alle Seiten des Geschäfts. Zur Voreinstellung siehe Annahmen.

Weg 1: Lead zum Festpreis kaufen

Voreinstellung: Preis von Immowelt, Stand 30.09.2026.
Genannt werden 2 bis 8 Prozent. Geteilte Leads liegen eher unten.

Weg 2: Vermittlung gegen Provisionsanteil

Manche Anbieter verlangen beides.
Zählt nur, wenn je Kontakt ein fester Betrag anfällt.

Weg 3: Eigene Anzeigen

Voreinstellung: 54,17 Euro je Eigentümer-Lead laut IVD Bildungsinstitut.
Voreinstellung: etwa jeder 50. Lead, dieselbe Quelle.
Agentur oder eigene Arbeitszeit. Begründete Annahme, siehe Annahmen.

Kosten im Monat je Weg, netto
WegLeads nötigKosten im Monatje Auftragje VerkaufAnteil an der ProvisionProvision nach Kosten

Eigene Anzeigen statt gekaufter Leads? Newman Strategy plant und steuert Meta Ads und Google Ads für Makler und misst sie am Auftrag. Zum Kontaktformular

Unverbindliche Modellrechnung. Die Voreinstellungen sind Beispielwerte aus den genannten Quellen, keine Zusagen und keine Preisauskunft. Tatsächliche Preise, Quoten und Provisionen weichen je Region, Anbieter und Büro ab. Einzelheiten unter Hinweis zur Rechnung.

Was sind Leads bei Immobilien?

Ein Lead ist ein Kontakt mit Interesse: eine Person, die ihre Daten hinterlassen hat, weil sie eine Immobilie verkaufen, bewerten lassen, kaufen oder mieten will. Für Makler zählt vor allem der Eigentümer-Lead, also der Kontakt zu jemandem, der verkaufen könnte. Aus ihm wird im besten Fall ein Verkaufsauftrag.

  • Rohlead: Kontaktdaten aus einem Formular, etwa einer Online-Bewertung. Die Nummer ist geprüft, die Absicht nicht.
  • Qualifizierter Lead: Jemand hat nachgefragt, ob und wann verkauft werden soll und ob ein Makler gewünscht ist.
  • Exklusiver Lead: Der Kontakt geht an einen einzigen Makler. Üblich ist sonst die Weitergabe an mehrere.

Immobilien Leads kaufen: die Kosten je Lead

Veröffentlichte Preise und Spannen, netto
ArtPreisQuelle und Stand
Standard-Lead35 bis 120 € je LeadMyInvest Pro, 19.08.2026
Vorqualifiziert oder mit Termin150 bis 600 € je LeadMyInvest Pro, 19.08.2026
Immowelt, Seller Leads49 € je Lead, an bis zu drei Makler je PostleitzahlgebietImmowelt, abgerufen 30.09.2026
ImmoScout24, Eigentümer-Leadsauf AnfrageMyInvest Pro, 19.08.2026
HAUSGOLDFestpreis oder Erfolgsbeteiligung, ohne Mindestabnahme, Beträge auf AnfrageHAUSGOLD, abgerufen 30.09.2026
Provisionsanteil20 bis 50 % der Provision, teils plus Betrag je KontaktAIZ Immobilienmagazin, 24.01.2018

Die meisten Anbieter nennen ihre Preise nur auf Anfrage. Öffentlich mit Betrag findet sich am Stichtag Immowelt. Die Spannen stammen aus Fachbeiträgen, die selbst Marktbeobachtungen wiedergeben.

Die Anteile an der Provision sind alt. Die letzte Übersicht mit Namen und Prozenten, die sich finden ließ, stammt von 2018. Sie zeigt die Größenordnung, nicht die heutigen Verträge. Wer ein solches Angebot prüft, fragt den aktuellen Anteil ab und trägt ihn in den Rechner ein.

Was ein gekaufter Lead je Auftrag kostet

Die Rechnung ist eine Division: Preis je Lead geteilt durch die Auftragsquote. Wer 49 Euro zahlt und aus 3 von 100 Leads einen Auftrag macht, zahlt 1.633 Euro je Auftrag.

Kosten je Auftrag nach Preis je Lead und Auftragsquote
Preis je Lead2 % Quote3 % Quote5 % Quote8 % Quote
35 €1.750 €1.167 €700 €438 €
49 €2.450 €1.633 €980 €613 €
80 €4.000 €2.667 €1.600 €1.000 €
120 €6.000 €4.000 €2.400 €1.500 €
250 €12.500 €8.333 €5.000 €3.125 €
400 €20.000 €13.333 €8.000 €5.000 €

Ein teurer Lead kann der günstigere sein. 250 Euro bei 8 Prozent Auftragsquote ergeben 3.125 Euro je Auftrag, 35 Euro bei 2 Prozent ergeben 1.750 Euro. Halbiert sich die Quote, verdoppeln sich die Kosten.

Die Quote hängt an drei Dingen: wie viele Makler denselben Kontakt bekommen, wie schnell der erste Anruf kommt und wie ernst die Verkaufsabsicht ist. Als typisch werden 2 bis 8 Prozent genannt. Das IVD Bildungsinstitut rechnet bei eigenen Google-Anzeigen mit etwa 2 Prozent.

Festpreis oder Provisionsanteil?

Beim Provisionsanteil zahlst du nichts für Kontakte, die nichts werden, dafür viel für jeden Verkauf. Bei 10.000 Euro Provision und 30 Prozent Anteil sind es 3.000 Euro je Verkauf, unabhängig von der Quote.

Auftragsquote, ab der ein Lead zum Festpreis günstiger ist als 30 % Provisionsanteil (bei 80 % Verkaufsquote)
Preis je LeadProvision 5.000 €Provision 10.000 €Provision 25.000 €
35 €2,9 %1,5 %0,6 %
49 €4,1 %2,0 %0,8 %
80 €6,7 %3,3 %1,3 %
120 €10,0 %5,0 %2,0 %
250 €20,8 %10,4 %4,2 %

Der Festpreis lohnt sich, sobald deine Quote über der Schwelle liegt. Bei 49 Euro je Lead und 10.000 Euro Provision reichen dafür rund 2 Prozent. Je höher die Provision, desto teurer wird der Provisionsanteil und desto eher gewinnt der Festpreis.

Der Provisionsanteil nimmt das Risiko. Wer seine Quote nicht kennt oder gerade anfängt, zahlt dort nie für Leads ohne Ergebnis. Bei niedriger Provision, etwa im ländlichen Raum, ist er im Rechner sogar der günstigste Weg.

Immobilien Leads selbst gewinnen: was eigene Anzeigen kosten

Veröffentlichte Werte für eigene Anzeigen von Maklern
KanalKosten je LeadKosten je AuftragQuelle und Stand
Google Ads, Eigentümer-Leads54,17 €2.708,50 € (etwa jeder 50. Lead)IVD Bildungsinstitut, 11.06.2025
Google Ads Performance Max, Bewertungs-Leads20,74 bis 54,58 €, im Mittel 27,77 €598,62 € je Einwertungstermin oder AuftragIVD Bildungsinstitut, 03.06.2025
Google Ads, allgemeinrund 25 bis 80 €keine AngabeMyInvest Pro, 19.08.2026

Eigene Anzeigen sind nicht automatisch billiger. Mit den Werten des IVD Bildungsinstituts und 800 Euro Betreuung im Monat kostet ein Auftrag im Rechner 3.100 Euro, mehr als mit gekauften Leads zu 49 Euro. Beide Beispiele des Instituts stammen aus Kampagnen mit fünfstelligem Budget.

Der Unterschied liegt in drei Punkten, die kein Preis je Lead zeigt.

  • Exklusivität: Ein eigener Lead hat nur mit dir gesprochen. Ein gekaufter geht je nach Anbieter an bis zu drei Makler.
  • Lernkurve: Im Szenario „Eigene Anzeigen eingespielt“ sinken die Kosten auf 1.022 Euro je Auftrag. Im Aufbau liegen sie bei 5.733 Euro. Dazwischen liegen Monate mit Tests.
  • Bleibender Wert: Anzeigen, Zielseite und Kontaktliste gehören dir. Endet der Vertrag mit einem Lead-Anbieter, bleibt nichts.

Wie andere Büros auf Facebook und Instagram um Eigentümer werben, zeigt die Auswertung von 51.407 Anzeigen: Gut jede achte Anzeige wirbt um Verkäufer oder eine Bewertung. Die Hälfte der beendeten Anzeigen lief höchstens acht Tage, zu kurz, um eine Auftragsquote zu messen.

Neun Fälle durchgerechnet

Je Fall die Kosten je Auftrag für alle drei Wege. Der günstigste ist hervorgehoben. Wo nichts anderes steht, gelten die Werte des Ausgangsfalls.

Kosten je Auftrag in neun Fällen, netto
FallLead zum FestpreisProvisionsanteilEigene Anzeigen
Ausgangsfall1.633 €2.400 €3.100 €
Günstige Rohleads
Lead 35 €, Quote 2 %
1.750 €2.400 €3.100 €
Vorqualifizierte Leads
Lead 250 €, Quote 8 %
3.125 €2.400 €3.100 €
Eigene Anzeigen eingespielt
Anzeigen 28 € je Lead, Quote 4,5 %
1.633 €2.400 €1.022 €
Eigene Anzeigen im Aufbau
Anzeigen 80 € je Lead, Quote 1,5 %
1.633 €2.400 €5.733 €
Großstadt, hohe Provision
Provision 25.000 €
1.633 €6.000 €3.100 €
Ländlich, niedrige Provision
Provision 5.000 €
1.633 €1.200 €3.100 €
Einzelmakler, 1 Auftrag im Monat
Betreuung 400 €
1.633 €2.400 €3.100 €
Büro, 6 Aufträge im Monat
Betreuung 1.600 €
1.633 €2.400 €2.967 €

In sechs von neun Fällen ist der Lead zum Festpreis am günstigsten, in zwei Fällen der Provisionsanteil und in einem Fall die eigenen Anzeigen.

Kein Weg gewinnt überall. Die Reihenfolge kippt mit der Auftragsquote und der Höhe der Provision. Deshalb lohnt es sich, die eigene Quote zu kennen, bevor ein Vertrag unterschrieben wird.

Makler Leads kaufen: Erfahrungen und Prüfpunkte

Die veröffentlichten Erfahrungen mit gekauften Immobilien Leads kreisen um dieselben Punkte. Wer Makler Leads kaufen will, klärt sie vor dem Vertrag.

  • An wie viele Makler geht der Lead? Immowelt nennt bis zu drei. Bei Exklusivität steigt der Preis, meist auch die Quote.
  • Wie wird qualifiziert? Immowelt unterscheidet Leads mit geprüfter Telefonnummer und Leads nach telefonischem Fragebogen zu Verkaufsabsicht, Zeitraum und Eigentum.
  • Gibt es eine Mindestabnahme? HAUSGOLD nennt keine. Ältere Angebote verlangten feste Mengen je Woche.
  • Was passiert mit unbrauchbaren Kontakten? Reklamation und Gutschrift vorher klären.
  • Wie schnell rufst du an? Bei geteilten Leads gewinnt oft, wer zuerst erreicht.
  • Wie viele Leads brauchst du? Bei 3 Prozent Quote sind es für zwei Aufträge im Monat 67 Leads, also drei Anrufe je Arbeitstag.

Ein Vorgehen in drei Schritten

Erstens die eigene Quote messen. Drei Monate lang jeden Lead mit Herkunft, erstem Anruf und Ergebnis notieren. Ohne diese Zahl ist jeder Preisvergleich geraten.

Zweitens gekaufte Leads als Maßstab nutzen. Sie liefern sofort Kontakte und zeigen, was ein Auftrag im eigenen Gebiet kostet.

Drittens eigene Anzeigen daneben aufbauen. Mit kleinem Budget beginnen, am Auftrag messen und den Anteil erhöhen, sobald die Kosten je Auftrag unter denen der gekauften Leads liegen.

Die Annahmen im Rechner und warum sie vertretbar sind

Drei Voreinstellungen stammen direkt aus einer Quelle. Fünf sind Annahmen, weil es dafür keine belastbare Marktzahl gibt. Jede ist begründet, und alle lassen sich im Rechner ändern.

Voreinstellungen des Rechners
WertVoreinstellungArtBegründung
Preis je gekauftem Lead49 €QuellePreis von Immowelt am 30.09.2026.
Werbekosten je eigenem Lead54 €Quelle54,17 € je Eigentümer-Lead über Google Ads, IVD Bildungsinstitut.
Auftragsquote eigener Leads2 %Quelle„Etwa jeder 50. Lead“, dieselbe Quelle.
Auftragsquote gekaufter Leads3 %AnnahmeGenannt werden 2 bis 8 %. Bei Weitergabe an bis zu drei Makler ist ein Wert am unteren Rand vorsichtig gerechnet.
Provision je Verkauf10.000 €AnnahmeImmowelt stellt dem Leadpreis selbst „eine mögliche Provision von 5.000 € bis 10.000 €“ gegenüber. 10.000 € entsprechen 3 % netto auf einen Kaufpreis von rund 333.000 €.
Aufträge, die zum Verkauf führen80 %AnnahmeDas AIZ Immobilienmagazin nennt 90 % als guten Fall, auf den man sich nicht dauerhaft verlassen könne. 80 % liegt darunter. Eine Marktstatistik dazu ließ sich nicht finden.
Provisionsanteil30 %AnnahmeMitte der 2018 veröffentlichten Anteile von 20 bis 50 %. Aktuelle Werte nennen die Anbieter nur auf Anfrage.
Betreuung eigener Anzeigen800 € im MonatAnnahmeAgenturen nennen 10 bis 20 % des Werbebudgets oder Pauschalen von 500 bis 2.000 € im Monat. Im Ausgangsfall liegt das Werbebudget bei 5.400 €, 800 € sind rund 15 %.

Wie stark die Annahmen das Ergebnis bewegen: Die Provision verändert nur den Weg mit Provisionsanteil. Die Verkaufsquote verschiebt alle drei Wege gleich. Die Betreuung macht im Ausgangsfall 400 Euro je Auftrag aus. Die Reihenfolge der drei Wege hängt deshalb fast allein an den Auftragsquoten.

Hinweis zur Rechnung

Stand und Quellen. Preise und Quoten stammen aus den unten verlinkten öffentlichen Quellen mit dem jeweils genannten Datum. Es sind keine verbindlichen Preisangaben und keine Angebote der genannten Unternehmen.

Modellrechnung. Der Rechner vereinfacht. Er rechnet mit Durchschnittswerten je Monat, ohne Anlaufzeit, Mehrwertsteuer, Arbeitszeit für Anrufe, Reklamationen und Vertragslaufzeiten. Welche Voreinstellungen Annahmen sind und worauf sie sich stützen, steht unter Annahmen.

Keine Gewähr, keine Beratung. Alle Angaben ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität. Verbindlich ist allein das aktuelle Angebot des jeweiligen Anbieters. Für Entscheidungen auf Grundlage dieser Rechnung wird keine Haftung übernommen, soweit gesetzlich zulässig.

Eigenes Interesse. Newman Strategy erhält von keinem der genannten Unternehmen eine Vergütung. Newman Strategy bietet die Planung und Steuerung eigener Anzeigen als Dienstleistung an, also einen der drei verglichenen Wege. Die Voreinstellungen dafür stammen aus fremden Quellen und fallen im Ausgangsfall nicht zugunsten dieses Weges aus.

Korrekturen. Wer einen Fehler findet oder ein genanntes Unternehmen vertritt und eine Angabe für überholt hält, schreibt über das Kontaktformular. Belegte Korrekturen werden umgehend eingearbeitet.

Quellen

Weiterlesen

Häufige Fragen

Was kostet ein Immobilien-Lead?

Ein Standard-Lead kostet im Kauf meist 35 bis 120 Euro, ein vorqualifizierter oder terminierter Kontakt 150 bis 600 Euro. Immowelt nennt 49 Euro je Lead zuzüglich Mehrwertsteuer, Stand 30. September 2026. Viele Anbieter nennen ihre Preise nur auf Anfrage.

Lohnt es sich, Immobilien Leads zu kaufen?

Das hängt von der Auftragsquote ab. Bei 49 Euro je Lead und 3 Prozent Quote kostet ein Auftrag 1.633 Euro, bei 2 Prozent 2.450 Euro. Liegt die Provision je Verkauf bei 10.000 Euro, rechnet sich das. Entscheidend ist, an wie viele Makler der Lead geht und wie schnell angerufen wird.

Was sind Leads bei Immobilien?

Ein Lead ist ein Kontakt mit Interesse: eine Person, die ihre Daten hinterlassen hat, weil sie eine Immobilie verkaufen, bewerten lassen, kaufen oder mieten will. Für Makler zählt vor allem der Eigentümer-Lead, aus dem ein Verkaufsauftrag werden kann.

Ist ein Provisionsanteil günstiger als ein Festpreis je Lead?

Bei 30 Prozent Anteil und 10.000 Euro Provision kostet jeder Verkauf 3.000 Euro, unabhängig von der Quote. Ein Lead für 49 Euro ist günstiger, sobald mehr als rund 2 Prozent der Leads zum Auftrag werden. Bei niedriger Provision oder unbekannter Quote ist der Provisionsanteil die sicherere Wahl.

Sind eigene Anzeigen günstiger als gekaufte Leads?

Nicht automatisch. Das IVD Bildungsinstitut nennt für Google Ads 54,17 Euro je Eigentümer-Lead und einen Auftrag aus etwa jedem 50. Lead, also 2.708,50 Euro je Auftrag. Eingespielte Kampagnen liegen deutlich darunter. Der Vorteil eigener Anzeigen liegt in exklusiven Kontakten und darin, dass Anzeigen, Zielseite und Kontaktliste dem Büro gehören.